Mittwoch, 23. März 2011

Wir machen einen Ausflug...


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... sehr, sehr bald starten wir eine 1250 km "Roadtour" nach Missisippi zu meinem Papa. Daher wird es auf meinem Blog ein weniger ruhiger zugehen.
Fotos, Reisebericht etc. folgen dann nach unserer Rückkehr...

I´m so excited: Papa, Südstaaten, Kentucky Cicken Wings, ELVIS Museum, Nashville, Louisville, Cincinnati und Memphis wir kommen!!!

In diesem Sinne
Eure Queen of the Road WILMA

Mittwoch, 16. März 2011

Outdoor-Experte...

Alles nur Fassade...



Ich öffne alle Fenster, atme tief durch... mir scheint es, als wäre ich heute aus meinem Winterschlaf erwacht.

Endlich hat der Frühling uns auf der Landkarte entdeckt und wir haben vorerst die Schneeschippe in der Garage verstaut.

Herrlich! Flora und Fauna erwachen zum Leben, wärmende Sonnenstrahlen schmelzen die letzten Eishügel, Kinder spielen auf der Straße und die zahlreichen Vögel piepsen seit den frühen Morgenstunden.
Das wir die Uhr letztes Wochenende auf Sommerzeit umgestellt haben, hatte uns schon vorab ein wenig in Frühlingslaune gebracht ( Rein zeitlich sind wir Deutschland entgegen gekommen - bis Ende März sind es nur noch 5 Std. Zeitunterschied )

Nachdem wir unser Haus im Inneren auf Vordermann gebracht haben, soll jetzt auch das Äußere strahlen.

Ich bin für die Säuberung der Fenster und die Auswahl der Gartenbepflanzung zuständig und meine Männer kümmern sich um den Anstrich.
Bislang verzierte ein dumpfes moosiges Grün unsere Haustür, das Garagentor und die Fensterläden. Da wir aber dem ganzen Haus ein wenig Frische verleihen wollen, haben wir uns jetzt gegen die marode "Tarnfarbe" entschieden und für ein sehr helles Vanillegelb.

Farbe: Vorher/Nachher im direkten Vergleich
Seitdem schuften meine Outdoor - Handwerker im Akkord ... Collin untersucht erfurchtsvoll die antiken Wespennester, die Willi hinter den Fensterläden gefunden hat und tut ansonsten alles Erdenkliche, um seinem Papa beim Anstrich zu "helfen" oder ihn davon abzuhalten!



Am Ende des Tages strahlen die Handwerker, das Garagentor und die Haustür um die Wette.
Das Ergebnis lässt sich sehen!!!
Jetzt ist unser Haus bereit für den Frühling, Collins Geburtstag, die ersten Gäste im April, Ostern und alle weiteren Jahres-Highlights.

Mittwoch, 9. März 2011

Dienstag, 8. März 2011

Collin und Wilma backen Geburtstags-Cupcakes...

Liebe Mama, Oma, Schwiegermama & beste Freundin! 

Wir wünschen Dir alles erdenklich Liebe zum Geburtstag.  Leider können wir an Deinem Ehrentag nicht bei Dir sein, aber wir holen das Feiern Ende April nach. 

9. März 2010

Letztes Jahr war Dein Enkelchen nur der "Plakathalter" & dieses Mal verdrückt er schon DeineTörtchen.              
Verbringt einen schönen Tag/Abend und geht nicht wieder im Nievenheimer Steakhaus essen, da zieht es! ( hi, hi, hi )

Wir haben Dich lieb! 
Viele Küsse von Deinen 3 Mehlnnchen

Ofenfrische Törtchen -mmmhh
Der Vorkoster probiert...
Mampf, die schmecken aber lecker...
Direkt noch einen Krümel probieren!
Nö, Mama kriegt davon nichts ab...


Mist, schon leer...




Jetzt bekommen die Törtchen ihre Krönung...
Geburtstags-Cupcakes für Annette! (Frieren sie für Dich ein...)

Montag, 7. März 2011

Oops, we did it again...

Wer die Vorgeschichte noch nicht kennt, sollte meinen Blogbeitrag "Sarnia bzw. Der kleine Grenzverkehr" vom 17. Oktober 2010 lesen.
http://wilmaswelt.blogspot.com/2010/10/sarnia-bzw-der-kleine-grenzverkehr.html

Wir haben es wieder getan...
wir waren wieder jenseits des kanadischen Hoheitsgebietes und diesmal können wir von keinen negativen Vorkommnissen berichten. Im Gegenteil: die amerikanischen Zollbeamten waren vergleichsweise freundlich und äußerst geduldig, sogar als ich zum wiederholten Mal meine Einreisedokumente falsch ausgefüllt hatte und unser Sprößling seine Cheerios ( Frühstückscerealien) auf den Teppich der streng überwachten Zollstation ausgebreitet hatte. Mit den Worten: "Lassen sie den Snack liegen, dann haben wir später noch etwas zum Essen", wurden wir aus dem Hochsicherheitsbereich verabschiedet und ein junger Kontrolleur verabschiedete uns in Richtung Michigan mit den Worten "Habt Spaß"!
Im Gegensatz zum letzten Mal dauerte der ganze Brücken-Grenzverkehr diesmal nur 20min. und wir fuhren voller Enthusiasmus zum Shoppen in die USA.
Die Chancen das man derart gut gelaunte Grenzbeamte antrifft liegen wohl bei 50 Prozent und sind ebenso wenig beeinflußbar wie das Wetter in Nordamerika. Tauwetter und Schneestürme wechseln sich ab: mal können wir das Grün unseres Gartens sehen und am nächsten Morgen blicken wir wieder auf eine massive Schneedecke. Wann der Frühling einsetzt, ist also ebensowenig beeinflußbar wie die launische Gemütsverfassung amerikanischer Zollbeamter.
Grenze: Sarnia (Kanada), Port Huron (USA) Quelle: Google Map 
Im Einkaufsparadies angekommen, der Birchwood Mall im amerikanischen Port Huron, wurde uns bewusst, dass der Durchschnittsamerikaner sich äußerlich vom Kanadier unterscheidet. Die Prozentzahl dicker Menschen scheint jenseits der Grenze drastisch anzusteigen. Auch das Aussehen jüngerer Amerikaner ist nicht mit den kanadischen Altersgenossen zu vergleichen.
Kleine pickelige 13-jährige "Möchtegern"-Justin Bieber halten Händchen mit zumeist frühreifen
stupsnäsigen 13-jährigen "Möchtegern-" Cheerleaderinnen, die sich ( inklusive Babyspeck ) in zu enge Jeans und bauchfreie (!!!) Tops reingezwängt haben. Kinder, denkt an Eure Nieren, höre ich mich die Worte meiner Mutter wiederholen.
Toupierte Hausfrauen in pinken Jogginganzügen warten vor der Mall im Auto, um ihre Kids samt Clique vom Shoppen abzuholen. Gestresste Ehemänner laufen vor dem Frisörsalon auf und ab, um ihre frisch ondulierten Frauen entgegen zu nehmen und gleichfalls gestresste Ehefrauen klopfen nörgelnd mit ihren 10cm glitzernden Fingernägeln auf den Einkaufwagen, wenn der Gatte am Monitor mit der Basketball-Liveübertragung stehenbleibt. Inmitten dieser bunt-gemischten Menschenmenge sind jetzt wir: Willi, Wilma & Collin from Germany starten ihre Einkaufstour.

Ein netter afroamerikanischer Riese verkauft Willi ein paar schneeweiße Turnschuhe, ich staube ebenfalls ein paar Kleidungsstücke ab und Collin nennt sich ab sofort stolzer Besitzer einer Baseballkappe. Stolz präsentiert er diese der ganzen Mall und die 13-jährigen Zahnspangen-Königinnen wenden sich von ihrem Justin Bieber ab und rufen unserem Nachwuchs mit piepsiger Stimme "How cuuute" ( "Wie niedlich") entgegen. Bieber ist out, Collin ist in! Na toll! Eigentlich hatte ich dann noch "In welchem Laden kann man  dieses Baby kaufen !" erwartet, aber diese Frage blieb dann doch aus.

Zufrieden, voll bepackt und voll getankt kehren wir ins geliebte Kanada zurück und freuen uns schon auf den nächsten Aufenthalt im liebenswerten, verrückten Nachbarland.

Ach so, und wem der Name Justin Bieber nicht wirklich viel sagt, der kann sich hier etwas schlauer machen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Justin_Bieber

In diesem Sinne
Eure Grenzgängerin Wilma