Freitag, 26. August 2011

Liebe BLOGleser...

...erstmal möchte ich mich wieder bei Euch, den zahlreichen Lesern, bedanken. Dieser BLOG fing ganz still und heimlich an und mittlerweile lesen unglaublich viele Leute die Geschichten der Familie Mehl in Kanada.
Dank dem Internet können wir vielen Menschen in der Heimat mitteilen wie es uns geht, was wir in Kanada erleben. Leider hat dieser Informationsaustausch auch seine Schattenseiten und somit kommen wir zum unangenehmen Teil dieses Beitrags.
Am Anfang hatte ich eine begrenzte Zahl an Lesern ( vorrangig enge Freunde/Verwandte) die Erlaubnis gegeben diesen BLOG zu lesen... d.h. nur Leute mit persönlichen EMail Einladungen konnten den Blog verfolgen. Im Laufe der Zeit kamen sehr viele Anfragen und ich habe den BLOG "öffentlich" gemacht, d.h. jeder der im Internet diesen BLOG sucht, findet ihn auch.  Einerseits schön, andererseits auch beunruhigend, da jetzt "JEDER" diese Blog lesen kann, vorallem auch Menschen, von denen wir nicht unbedingt wollen, dass sie das Neuste über uns erfahren. Menschen, die nicht die Bilder von unserem Sohn sehen sollen usw...

Dann gibt es noch die Menschengruppen, die die Informationen aus diesem Blog verwenden für Ihre gewerblichen Zwecke. ( näher gehe ich darauf nicht ein!!!) Es gibt Menschen, die klauen von meinem Blog Textpassagen und Ideen, was ich leider nicht verhindern kann. Einerseits sehe ich es als Bestätigung, dass meine Arbeit gut ist, andererseits nenne ich es " Spicken", "Abkupfern" und "Kreativlosigkeit"!!!!

Somit habe ich angefangen weniger Fotos zu veröffentlichen/ weniger ausführliche Beiträge zu schreiben, was aber eigentlich nicht Sinn des ganzen Blogs ist. Schließlich soll dieser Blog ja 100% Wilma, 100% Familie Mehl in Kanada sein!

Hinzu kam , dass neben den vielen Lobeshymnen auch einige Leute meinten, sie müssten meinen BLOG "gehirnlos" kommentieren. ( diese Kommentare habe ich nicht veröffentlicht)
Kritik ist gut und ich vertrage Kritik, aber sie sollte angemessen und fair sein. Das hier ist MEIN Blog und wenn ich etwas über Fußball schreibe, ein Wort grammatikalisch falsch schreibe oder nicht im Sinne der Allgemeinheit schreibe, dann ich das MEINE Sache, denn es ist MEIN Blog.

Diese Kommentare sind allerdings nicht ausschlaggebend, dass ich meine Arbeit an diesem Blog niederlege. Mir geht es um die vielen Informationen im Netzwerk, die ich mit jedem Post freigebe. Richtig bewusst ist mir dies erst geworden durch Facebook und die anderen Social Networks...
und ich möchte mich ungerne bei meinen Posts einschränken bzw. Details auslassen, da die Berichte dann nicht mehr authentisch sind oder nicht das wiederspiegeln, was bei uns in Kanada wirklich stattfindet.

Fazit:
Es tut mir wirklich unglaublich Leid, dass dieser farbenfrohe BLOG so ein düsteres Ende findet und ich weiß, das viele Menschen diesen BLOG mit viel Interesse gelesen haben. Dieser Blog hat mich unglaublich viel Arbeit gekostet und hat mir ebenso viel Freude bereitet. Danke für die fairen Kritiken! Danke für den Lob! Danke, wenn dieser Blog Euch Spaß gemacht hat und Ihr über den einen oder anderen Beitrag schmunzeln konntet.

Wenn Ihr Neues aus Kanada erfahren möchtet, dann zögert nicht und schreibt uns eine Email,schreibt uns bei FACEBOOK, schreibt mal wieder einen Brief oder wir können dank unserer Flatrate endlos lange miteinander telefonieren.
 Hier die Email Adresse von mir: wilmahofmeier@gmx.net
Bei Bedarf gebe ich Euch dann unsere Postanschrift/Telefonnummer/Willis Email.




THE END



"Bonjour" - "What do you mean???"


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Bei unserer Rundreise durch die Provinzen Ontario/Quebec haben wir auch Zwischenstopp in Montreal gemacht.
In Montreal wird Französisch gesprochen und mit ca. 3,5 Millionen Einwohnern ist Montreal die zweitgrößte französisch sprechende Stadt nach Paris.
Überquert man die Grenze von Ontario nach Quebec wird man sofort feststellen, dass die Einwohner der franko-kanadischen Provinz es sehr ernst nehmen mit ihren französischen "Wurzeln". Strassennamen, Werbeflächen und sogar die Fast-Food Ketten werden in französisch ausgeschildert. Man wird mit einem " Bonjour" begrüßt und mit "Au revoir" verabschiedet. Man findet nur sehr,sehr selten ein englisches Wort. Es ist, als ob man urplötzlich Nordamerika verlassen hat und nun in Frankreich gelandet ist.

Für viele Menschen ist Französisch die schönste Sprache der Welt: sie ist romantisch, poetisch, melancholisch. Für die Ohren meines Mann ist sie allerdings die reinste "Qual" - vergleichbar mit einem Tinitus oder einer surrenden Mücke.


Zudem verweigert Willi völlig das Verstehen/Sprechen dieser Sprache und übersieht absichtlich STOPP-Schilder, weil diese in Quebec mit einem französischen ARRET, anstelle eines STOPPs beschriftet sind. Zum Glück wurden wir nicht von der örtlichen Polizei deswegen angehalten, denn dieses Vergehen hätte wir wohl kaum begründen können.



Neben der Sprache haben sich die Bewohner Quebecs leider auch die europäischen Ladungsöffnungszeiten und Verkehrverhaltensweisen abgeguckt: während man in Ontario gemütlich cruisen kann, wird hier gedrängelt und gehupt.

Zum Glück findet man in Montreal ein paar nette Menschen, die in Englisch antworten, denn mit meinem Schulfranzösisch bin ich nicht wirklich weit gekommen. Die Bewohner Quebecs sprechen ein Kauderwelsch, welches man nur mit viel Training verstehen kann.
Die Einwohner dieser Metropole machen bewusst/unbewusst an jeder Ecke deutlich, dass sie zwar ein Teil von Kanada sind, aber nicht wirklich ein Teil davon sein möchten.

Insgesamt ist Montreal jedoch eine sehenswerte Stadt: die Innenstadt ist völlg untypisch für Nordamerika. Enge Gassen, Strassencafes, historische Bauten erinnern stark an Paris. Im Quatier Latin trifft man sich in den vielen Kneipen und Bars und auch ein Blick in die Kathedrale Notre Dame ist lohnenswert.



Jedoch sollte man das Auto irgendwo außerhalb parken und die Stadt zu Fuß, per Kutsche, Fahrrad oder mit den öffentlichen Verkehrmitteln erkunden.


Ein weiterer Tipp ist, dass man sich rechtzeitig um einen Platz zum Essen bemüht. Wartezeiten von 1-2 Stunden für einen Tisch gehören an lauen Sommerabenden zur Tagesordnung. In einem entlegenen Stadtteil fanden wir dann doch noch einen freien Tisch in einem griechischen Lokal: endlich mal wieder Gyros, Fritten und Souvlaki! Das war uns sowieso viel lieber als überteuerter coq au vin oder cuisse de grenouille( = Froschschenkel).

Montag, 1. August 2011

Es ist Zeit für eine kreative Pause...

Kreatives "Werkeln"
...wie Einige bestimmt schon in meinem FACEBOOK-Profil lesen konnten, es ist heiß und sonnig in Ontario. Zeit, um den Garten zu nutzen, an den Strand zu gehen und sich am Sommer zu erfreuen. Am Donnerstag erwarten wir unseren zweiten Besuch aus Deutschland in diesem Jahr. Gemeinsam mit Willis Tante und Onkel werden wir das wunderschöne Ontario erkunden, der kanadischen Hauptstadt Ottawa einen Besuch abstatten, in das nordamerikanische " Paris"(Montreal) reisen und uns im Nationalpark in die Reichweite von Bären und Elchen begeben.
Ein Reisebericht und Fotos folgen...

Kreativtät an der Garagenwand