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Sonntag, 10. April 2011

Ein wunderschöner ( Geburts- )Tag...

Happy Birthday, Collin...

Der liebe Gott scheint unseren Sohn ziemlich nett zu finden, denn nach Schnee und Frost in der letzten Woche, wurden wir am heutigen Tag mit Bilderbuchwetter belohnt. 28 Grad und strahlender Sonnenschein: einfach das perfekte Geburtstagswetter!

Collin wurde heute mit einer Erdbeer-Regennbogentorte geweckt, die wie auf dem Traumschiff mit Wunderkerzen in Szene gesetzt werden sollte. Nachdem Willi ein heiteres "Happy Birthday" angestimmt hatte und ich endlich die beiden Wunderkerzen angezündet hatte, kam es zu einem unerwarteten Zwischenfall. Ein schriller Piepton riss uns aus unserer morgendlich Geburtstagsstimmung.
Der Rauchmelder in unserem Haus funktioniert, das wissen wir nun!

Erdbeer-Regenbogentorte

Torte in Aktion ( hier ohne Wunderkerzen!!!)
Wundervolle Geschenke
Collins erste Flip-Flops...
Aktive Flip-Flops ...


Nach dem Frühstück, dem Auspacken der Geschenke und einer Runde Bundesliga ( über das heutige Ergebnis zwischen dem FC und Gladbach möchte ich hier & heute keine Worte verlieren) ging es raus in den Garten, um das größte Geschenk genaustens zu erkunden: der selbstgebaute Sandkasten wurde heute feierlich vom Geburtstagskind persönlich eingeweiht.

Kuchen essen und 1. FC Köln gucken...nur teilweise ein Vergnügen


Sandiger Mehlwurm
Mit zunehmender Tageszeit stiegen die Temperaturen auf sommerliche Grade, so dass wir den ganzen Nachmittag im Garten verbringen konnten und sogar das Mittagessen in ein Picknick umwandeln konnten. Es war also insgesamt ein rundum gelungener 2. Geburtstag!

Mittagessen im Garten
Im Namen von Collin möchten wir uns bei Allen bedanken, die am heutigen Tag an den "kleinen Mann" gedacht haben, ihm den Tag verschönert haben und Glückwünsche geschickt haben:

♥ Ein DANKE an die Familie Mehl/Borrelli und Opa Albert. Besonders ein DANKE an Tante Michi für ihr schönes Geburtstagsständchen!

♥ Ein DANKE an Patentante Katrin und Shadi, die trotz Internetprobleme und enormer Zeitverschiebung Grüße an uns geschickt haben.

♥ Ein DANKE an Bruno & Erika für die neue modische Sommerkollektion und für das Ameisenbild, welches für große Freude gesorgt hat.

Collins Lieblingsameise auf Fahrrad
♥ Ein DANKE an Gudi & Winne für die lieben Grüße und das rennende Krokodil!

♥ Ein DANKE an Tante Brigitte und das Kloster St. Anna für die Gebete und Glückwünsche. ( Ihr scheint einen besonders guten Draht zu Petrus zu haben...)

♥ Ein DANKE an Oma Annette, Deti und Uroma Elisabeth für den wundervollen Überraschungsumschlag mit der unglaublich melodischen Hamsterkarte. ( siehe Video!!! )
Voller Spannung öffnen wir "Omas" Umschlag...




♥ Ein DANKE an Familie Teck aus Köln für die Ode an Collin, den virtuellen Schokokuchen und das Tränchen auslösende "Mama Karen"-Henry-Foto!


♥ Ein DANKE an Frank und Christine für die lieben Skype-Grüße aus Hamm! (Prost, Ihr Lieben!)

♥ Ein DANKE an Familie Schmidt für die herzlichen Geburtstagsgrüße in Form von Marienkäfer- und Cupcake - Grußkarten. (werde Euch wissen lassen, wenn Euer Umschlag ankommt)

♥ Ein DANKEan Opa Jan, dessen Geburtstagspost noch auf dem Weg aus Mississippi zu uns ist.


Euer Collin & Eltern

Montag, 7. März 2011

Oops, we did it again...

Wer die Vorgeschichte noch nicht kennt, sollte meinen Blogbeitrag "Sarnia bzw. Der kleine Grenzverkehr" vom 17. Oktober 2010 lesen.
http://wilmaswelt.blogspot.com/2010/10/sarnia-bzw-der-kleine-grenzverkehr.html

Wir haben es wieder getan...
wir waren wieder jenseits des kanadischen Hoheitsgebietes und diesmal können wir von keinen negativen Vorkommnissen berichten. Im Gegenteil: die amerikanischen Zollbeamten waren vergleichsweise freundlich und äußerst geduldig, sogar als ich zum wiederholten Mal meine Einreisedokumente falsch ausgefüllt hatte und unser Sprößling seine Cheerios ( Frühstückscerealien) auf den Teppich der streng überwachten Zollstation ausgebreitet hatte. Mit den Worten: "Lassen sie den Snack liegen, dann haben wir später noch etwas zum Essen", wurden wir aus dem Hochsicherheitsbereich verabschiedet und ein junger Kontrolleur verabschiedete uns in Richtung Michigan mit den Worten "Habt Spaß"!
Im Gegensatz zum letzten Mal dauerte der ganze Brücken-Grenzverkehr diesmal nur 20min. und wir fuhren voller Enthusiasmus zum Shoppen in die USA.
Die Chancen das man derart gut gelaunte Grenzbeamte antrifft liegen wohl bei 50 Prozent und sind ebenso wenig beeinflußbar wie das Wetter in Nordamerika. Tauwetter und Schneestürme wechseln sich ab: mal können wir das Grün unseres Gartens sehen und am nächsten Morgen blicken wir wieder auf eine massive Schneedecke. Wann der Frühling einsetzt, ist also ebensowenig beeinflußbar wie die launische Gemütsverfassung amerikanischer Zollbeamter.
Grenze: Sarnia (Kanada), Port Huron (USA) Quelle: Google Map 
Im Einkaufsparadies angekommen, der Birchwood Mall im amerikanischen Port Huron, wurde uns bewusst, dass der Durchschnittsamerikaner sich äußerlich vom Kanadier unterscheidet. Die Prozentzahl dicker Menschen scheint jenseits der Grenze drastisch anzusteigen. Auch das Aussehen jüngerer Amerikaner ist nicht mit den kanadischen Altersgenossen zu vergleichen.
Kleine pickelige 13-jährige "Möchtegern"-Justin Bieber halten Händchen mit zumeist frühreifen
stupsnäsigen 13-jährigen "Möchtegern-" Cheerleaderinnen, die sich ( inklusive Babyspeck ) in zu enge Jeans und bauchfreie (!!!) Tops reingezwängt haben. Kinder, denkt an Eure Nieren, höre ich mich die Worte meiner Mutter wiederholen.
Toupierte Hausfrauen in pinken Jogginganzügen warten vor der Mall im Auto, um ihre Kids samt Clique vom Shoppen abzuholen. Gestresste Ehemänner laufen vor dem Frisörsalon auf und ab, um ihre frisch ondulierten Frauen entgegen zu nehmen und gleichfalls gestresste Ehefrauen klopfen nörgelnd mit ihren 10cm glitzernden Fingernägeln auf den Einkaufwagen, wenn der Gatte am Monitor mit der Basketball-Liveübertragung stehenbleibt. Inmitten dieser bunt-gemischten Menschenmenge sind jetzt wir: Willi, Wilma & Collin from Germany starten ihre Einkaufstour.

Ein netter afroamerikanischer Riese verkauft Willi ein paar schneeweiße Turnschuhe, ich staube ebenfalls ein paar Kleidungsstücke ab und Collin nennt sich ab sofort stolzer Besitzer einer Baseballkappe. Stolz präsentiert er diese der ganzen Mall und die 13-jährigen Zahnspangen-Königinnen wenden sich von ihrem Justin Bieber ab und rufen unserem Nachwuchs mit piepsiger Stimme "How cuuute" ( "Wie niedlich") entgegen. Bieber ist out, Collin ist in! Na toll! Eigentlich hatte ich dann noch "In welchem Laden kann man  dieses Baby kaufen !" erwartet, aber diese Frage blieb dann doch aus.

Zufrieden, voll bepackt und voll getankt kehren wir ins geliebte Kanada zurück und freuen uns schon auf den nächsten Aufenthalt im liebenswerten, verrückten Nachbarland.

Ach so, und wem der Name Justin Bieber nicht wirklich viel sagt, der kann sich hier etwas schlauer machen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Justin_Bieber

In diesem Sinne
Eure Grenzgängerin Wilma

Samstag, 26. Februar 2011

Willi junior...


"Echte Fründe"

Maffia an Bord

Strumpfhose auf dem Kopf

Graffiti

Allein in der Wildnis

Mittwoch, 2. Februar 2011

Schneesturm-Ticker / Groundhog Day




8:00 pm

++ Wir wappnen uns... wir erwarten diese Nacht einen deftigen Schneesturm gepaart mit einem Blizzard ++

++ Der Monstersturm wird scherzhaft "Snowzilla" genannt . Diese Nacht sollen bis zu 40cm Schnee fallen! Betroffen ist Süd-Ontario, wir liegen inmitten der kritischen Zone! ++

++ Im Radio werden Warnungen ausgesprochen, nur in dringenden Fällen das Haus zu verlassen.Wir haben genügend Essen vorrätig und unsere neue Familienkutsche steht sicher in der Garage.++

8:15 pm

++ Der Wind wird stärker + leichter Schneefall ++

9:30 pm

++ weiterhin leichter Schneefall: evtl. die Ruhe vor dem Sturm?! ++

11:30 pm

++ Stärkerer Schnee und Wind. Gehen jetzt ins Bett und lassen morgen früh überraschen ++

Wednesday 7:55 am

++ alles Roger im Hause Mehl ++ es schneit zwar unaufhörlich & dazu herrscht ein ein starker Wind, aber das erwartete Sturmungeheuer ist wohl schwächer ausgefallen, als erwartet. Aber etwas steht fest : Wir bleiben zu Hause , denn heute ist Murmeltiertag * ++





*Groundhog Day ist ein kulturelles Ereignis, das an mehreren Orten in den USA und Kanada gefeiert wird. Am 2. Februar jedes Jahres, dem „Candlemass Day“ (Lichtmess), wird traditionell eine Vorhersage über das Fortdauern des Winters getroffen. Dazu werden öffentlich und teilweise im Rahmen von Volksfesten Waldmurmeltiere (Marmota monax, engl. groundhog) zum ersten Mal im Jahr aus ihrem Bau gelockt. Wenn das Tier „seinen Schatten sieht“, d. h. wenn klares, helles Wetter herrscht, soll der Winter noch weitere sechs Wochen dauern.

( Quelle Wikipedia )


10:30 am

++
Schnee, Schnee, Schnee: 30cm erreicht! * * * * ** * * ++

11:30 am

++
Meine Männer schippen Schnee... ++





12:01 pm

++ Willis letzte Worte:
Verdammt, ich brauch ne Schneefrähse ++

12:05 pm

++ es liegen geschätzte 40-50cm Schnee ++

12:06 pm

++ nur noch eine Person hat Spaß am Schnee: COLLIN! ++

Samstag, 8. Januar 2011

Freitag, 7. Januar 2011

Collin erobert Kanada


Collin liebt Kanada, Kanada liebt Collin!

Sobald unser blauäugiger Zwerg in die Öffentlichkeit tritt, rufen entzückte Einheimische: "How cute ! Very sweet ! So gorgeous!" ( "Wie goldig! Sehr süß! So großartig!")
Er bekommt Marshmallows zugesteckt, er wird mit rosabekleideten Zukunfts-Cheerleadern verkuppelt und selbst Zollbeamte müssen grinsen, wenn dieser süße Import aus Deutschland ihnen die Zunge rausstreckt.

Aber nicht nur menschliche Wesen haben Collin zu Fressen gern: heute wollte ich Collin die einheimische Tierwelt ein wenig näherbringen und ihm zeigen, dass "echte" Enten nicht gelb & aus Plastik sind und selten in der Badewanne schwimmen. Am nahgelegenen Fluß tummelten sich geschätzte hundert Enten & Erpel, sowie dutzende Gänse bzw. schwanähnliches Gefieder.

Um der Verwandtschaft ein möglich schönes Foto zu machen, stellte ich meinen Sohnemann mit Abstand zu Donald Duck & Co. ab.
Schlagartig drehten sich alle Tiere um, und watschelten, trudelten und flogen auf uns zu.
Hitchcocks "Vögel" sind harmlos gegen diese Vielzahl an Federvieh.

Schwupp, hatte ich Collin wie einen Football unter den Arm geklemmt und raste durch die Mitte der verdutzten Tiermenge.

Collin fand die ganze Aktion mehr als komisch und winkte den Vögelchen noch zum Abschied zu, als ich mit ihm aus dem Park rannte.

Donnerstag, 6. Januar 2011

Wir sind dann mal weg...




Es ist vollbracht!

Erfolgreich sind wir in Kanada eingewandert und stellen zu unserer Verwunderung fest, dass hier weniger Schnee liegt als in Deutschland. Verrückte, ozongeschädigte Welt!

Wer denkt, dass der Abschied schwer war, der liegt falsch. Er war nämlich VERFLIXT schwer ... Harte Jungs zeigten sich von ihrer weichen Seite, Tränchen kullerten, Jägermeister wurden gegen den Kummer geschluckt und für einen kurze Moment kam man ins Grübeln, ob das ganze Kanada-Projekt wirklich der richtige Entschluß ist.

Aber ich kann Euch beruhigen, uns Mehlsäcken geht es gut und wir bereuen NICHTS!

Die 8 Std. Flug von Düsseldorf nach Toronto erwiesen sich als höchst unentspannt. Unser Sprößling war nämlich der Ansicht, dass man nicht schlafen darf und stattdessen alle Knöpfe in Reichweite drücken muß. ( somit blinkte unser Sitzplatz in Dauerschleife bei den Stewardessen).
Absolutes Highlight: eine Leselampe in Collins Businessclass-Schlafkoje. Somit Dauerleuchten und Discoflackern im abgedunkelten Flugzeug.

Wer unseren kleinen Mann kennt, der weiß, dass Collin Lampen-süchtig ist und auf dem Flug geschätzte 10.000mal das Licht ein- und ausknipste.

Wer Willi kennt, der weiss, dass er beim Abheben des Flugzeugs ins Schlafkoma fällt und erst bei der Landung wieder am Leben teilnimmt. Dank Sohnemann war es diesmal nur ein Nickerchen.

Wer mich kennt, der weiss, dass ich penibel meine Speisen, Snacks an Bord des Flugzeugs immer 100%ig aufesse und den obligatorischen Tomatensaft mehrfach anfordere. Dank Collins Aktivitäten blieben diesmal Reste auf den Tellern übrig und ein stilles Mineralwasser ersetzte meinen Tomatensaft.


Aber wir dürfen uns nicht beschweren, denn immerhin schlief Collin dann doch noch 1-2 Std. und ich konnte für einen kurzen Moment den Tag revue passieren lassen. Mit dem Satz: "Wir landen in Toronto, die Notausgänge sind vorne und hinten im Fluzeug" wurde ich dann in die Gegenwart zurück geworfen.


Auch meine vorlaute Beschwerde, dass in Toronto kein Schnee liegt, fand bei Petrus sofort ein offenes Ohr und er schickte uns auf dem Weg nach Sarnia direkt ein nettes Schneestürmchen. Da hier aber Schneeräumdienste und Salz keine Mangelware sind, wurde unsere Weiterfahrt nicht gestört.

Nach 2,5 Std. Autofahrt konnte man es uns nicht nehmen, um 2 Uhr morgens (!) einen Blick in unser Haus zu werfen und in einem dauergeöffneten Supermarkt einkaufen zu gehen. Beim Blick auf die Uhr und bei der Stimme des überdreht freundlichen Supermarkt-Kassierers wurde uns bewußt: HEY FOLKS, we´re in CANADA!!!!

Heute hat mein immernoch rauchender Ehemann seine preisgünstigen Zigaretten bei den Indianern gekauft und mein Vorschlag mir eine Flasche Feuerwasser mitzubringen, fand keinen wirklichen Anklang.
Meine Raucherentwöhnungs-Hoffnungen liegen jetzt alleinig beim Wetter. Wenn die Temperatur nämlich in den nächsten Tagen anzieht, macht das Freiluft Rauchen auch keinen Spaß mehr!

Collin, der alte Reisefuchs, scheint keinerlei Probleme mit der Zeitverschiebung oder der neuen Umgebung zu haben. Er ist wie immer ein Sonnenschein, seine Verdauung und sein Appetit sind vorbildlich und er überrascht uns mit einer unglaublichen Gelassenheit.

Unsere Pläne für die kommenden Tage sehen wie folgt aus: Haus fertig streichen, Elektrogeräte kaufen und am 11.1./12.1. den Container in Empfang nehmen. Na, das kann ja heiter werden...

Ansonsten habe ich noch keine Blockhütten, Elche, Waschbären oder langbärtigen Männer in Holzfällerhemden gesehen...lediglich ein sockenverachtender Mann in Birkenstocklatschen/Shorts und eine Frau im Bademantel sind uns bei -5 Grad Celsius begegnet.

Fortsetzung folgt...

Take care
Euer Wilmchen

Dienstag, 30. November 2010

Die Geschichte vom stillen Örtchen...


Jeder hat seine Prinzipien und Angewohnheiten wenn es um das stille Örtchen, das WC, den Thron oder das Klo geht.

Der Eine braucht eine Zeitung zum Lesen, der Andere liebt Gesellschaft und wieder Andere verdrücken sich ohne großes Aufsehen.

Collin hat grundsätzlich die Angewohnheit, die Einsamkeit aufzusuchen, wenn es um seine Verdauung geht. Vorzugsweise verlässt er den Raum und sucht einen menschenleeren Ort auf.
Manchmal reicht ihm aber auch ein einfacher Sichtschutz, nach dem Prinzip, ich seh Euch nicht, somit Ihr mich auch nicht.
Optimal bieten sich bodenlange Vorhänge für die Verrichtung des "Geschäfts" an. Still und heimlich schleicht sich unser wohlerzogener Sprößling hinter den Vorhang und man hört ein Brummen, ein leises Stöhnen und letztendlich ein erleichtertes Seufzen.

Gutgelaunt kommt Collin aus seinem Versteck hervor, grinst zufrieden über beide Backen ( oder sollte man hier lieber bei Wangen sagen?!) und eine exquisite Duftnote umhüllt das ganze Zimmer.

Bei dieser äußerst höflichen Angewohnheit sind wir nur froh, dass unser Sohn noch Windeln trägt. Und wir warten noch auf den Tag, wo er sein Pixi-Büchlein oder Willis Geißbock-Echo hinter den Vorhang mitnimmt.

In diesem Sinne: Viel Spaß, wenn Ihr das nächste Mal "hinter den Vorhang" geht!


Mittwoch, 17. November 2010

Go Collin, go! ... Erste Schritte

Sorry, leider müßt Ihr entweder Euren Kopf schief halten oder den Computerbildschirm auf die Seite legen... konnte das Video leider nicht mehr drehen!


Donnerstag, 21. Oktober 2010

Für Papa




Lieber Papa!

Gute Besserung und viele Küsse von Deinem kleinen Mann...

Wir vermissen Dich.


Sonntag, 5. September 2010

Collin macht Sport





Collin bei seiner allerletzen Gymnastikstunde... dank Patentante Katrin hier ein Video!

Mittwoch, 1. September 2010

Ein Indianer kennt keinen Schmerz...


Collin ist irgendwie anders, das steht seit heute entgültig fest...

Voller Grauen begab ich mich heute früh mit unserem Söhnchen zum Kinderarzt: die vorerst letzte (doofe) Pflichtimpfung stand auf dem Programm... meine Handtasche hatte ich vorsichtshalber mit einem Rasselkäfer, diversen Keksen und Collins Lieblingsspielzeug, einer Wäscheklammer, ausgerüstet. Vergangene Arztversuche verliefen nämlich immer glimpflich, wenn kurz nach dem "Pieks" das aktuelle Lieblingsspielzeug unserem Sprößling hingehalten wurde.

Da saß nun unser kleines Würmchen auf meinem Schoß und ließ sich erstmal von der netten Kinderärztin betüddeln. * wie ein echter Mann eben *
Selbst beim Anblick der Sprize ( so ne fiese mit langer Kanüle!) verzog Mr. Mehl jr. keine Miene. Beim Satz: "Jetzt piekts!" zuckte nur ich zusammen, aber Collin hingegen fing leise an zu kichern. Aus dem Kichern wurde ein Lachen und aus dem Lachen wurde schallendes Gelächter, während die Nadel tief im Ärmchen steckte. Kann man kitzelig an den Blutbahnen sein? Anscheinend ja...

Nun ja, ich hatte ja bereits erwähnt: Collin ist ein kleinwenig anders.

Freitag, 27. August 2010

Sorry


Entschuldigt bitte, daß derzeit eine BLOG-Flaute herrscht:

Neben meiner "Alpaka-Public-Relations-Tätigkeit", den Planungen für Kanada, fordert ein Klabautermännchen namens Collin die volle Aufmerksamkeit seiner Mutter! Er agiert derzeit nach dem Motto: wie schaffe ich es in 2 Minuten mein Zimmer zu verwüsten... keine Schublade, kein Schrank oder Kiste ist vor diesem Zwerg sicher. Seine Lieblingsbeschäftigung: seine Sockenkiste ausleeren und den sockigen Inhalt durchs Zimmer werfen. Super Sache!
Für jeglichen Schabernack hat er immer beide Hände frei, denn er trägt sämtliche Gegenstände im Mund durch die Wohnung( wie ein kleiner Hund seinen Knochen).

In diesem Sinne
Eure Ordnungshüterin Wilma

Sonntag, 1. August 2010

Es war ein schöner Tag!





Gestern wurde Collin Benjamin endlich getauft!


Ganz ehrlich, ich hatte so gewisse Ängste, daß Collin in der Kirche schreit, den Pfarrer ansabbert oder irgendwelchen Unfug veranstaltet. ( hatte da so eine Vision, daß mein Bub im Taufbecken plantschen möchte)
Aber das Gegenteil war der Fall: Collin trug bei der gesamten Feierlichkeit einen fiktiven Heiligenschein über sich und verzog beim Wasser-über-Kopf-schütten keine Miene.


Wundert Euch bitte nicht, wenn auf sämtlichen Bildern aus der Kapelle eine gelb-blaue Zahnbürste zu sehen ist: ich nehme sie weniger für seine Mundhygiene, sondern lieber als Geheimwaffe gegen Langweile. :-)



Beim anschließenden Grillfest hatte Petrus kein Einsehen mehr mit uns und schüttete ab und zu einen Regenschauer in Schwiegerpapas Garten. Dank Pavillions, Eissplittertorte und Prosecco war der Nachmittag und Abend dann noch sehr unterhaltsam.



Nach dem Motto: nur die Harten kommen in den Garten saßen eine kl. Gruppe+ Gastgeber + der " noch wache" Täufling bis 4 Uhr morgens im Garten und philosophierten über Gott und die Welt.


Die Uhrzeit wurde uns erst richtig bewußt, als es langsam am Himmel heller wurde und die ersten Vögel erwachten.

Wir danken in Namen von Collin allen Gästen für Euer Kommen, die zahlreichen Geschenke und die gute Stimmung, die Ihr mitgebracht habt.


In diesem Sinne
Eure Mutter des Täuflings