Von Nashville, Tennessee nach Memphis, Tennessee nach Corinth, Mississippi...
Nach einer Nacht im inspirierenden Nashville führt uns unser Weg in die 2. Musikmetropole Tennessee´s: nach Memphis! Natürlich ist unser erstes Ziel Graceland, der Touristenmagnet schlechthin. Als bekennender Presley Bewunderer ist dieser Abstecher Pflichtprogramm auf unserer Reise.
Wir fädeln uns in die Schlange der restlichen Touristen ein und lassen uns Elvis´ Haus, sein Gründstück, seine Autosammlung und Flugzeuge zeigen.
Trotz der Besucherströme herrscht über dem ganzen Anwesen eine bewundernde, bedächtige Stimmung. Aus den Lautsprecherboxen tönen leise seine Welthits und man ertappt sich immer wieder wie man die Texte mitsummt oder automatisch im Takt mitwippt. Graceland ist eine Reise wert!
Nach diesem Highlight fahren wir nach Downtown Memphis. Ein Besuch der berühmten Beale Street im Herzen von Memphis steht ganz oben auf unserer Erkundungsliste. Blues Clubs reihen sich hier aneinander und in den Hinterhöfen improvisieren Musiker ihre Werke. Wir befinden uns in der Wiege des Blues und des Rock ´n Roll!
Am späten Nachmittag reisen wir weiter in Richtung Corinth, Mississippi. Wieder einmal sind wir von der Natur überrascht...pfeilgerade zieht sich ein Highway durch die bewaldete Hügellandschaft und frühlingsgrüne Weidewiesen. Pompöse Farmhäuser im Südstaatenstil (siehe "Fackeln im Sturm") liegen verborgen im Wald. Auf den kleinen Seen sieht man Ruderboote schwimmen, Jäger haben ihre Fahrzeuge am Wegesrand geparkt und die Abstände zwischen den Häusern werden immer größer. Wir erreichen in den frühen Abendstunden Corinth, dem Ziel unserer Reise.
Hier wohnt seit 9 Jahren mein Vater, der seinen Veteranen-Ruhestand hier genießt. Nur 18.000 Einwohner, aber ein Städtchen, indem das Leben pulsiert. Historische Südstaaten-Villen, Schlachtplätze aus dem Bürgerkrieg und denkmalgeschützte Straßenzüge verleihen diesem Ort eine unglaubliche Liebenswürdigkeit.
Am Freitag feiern wir unser Wiedersehen: Collin darf seinen amerikanischen Grandpa endlich in die Arme schließen und ich bin überglücklich meinen Papa nach so langer Zeit wieder zu sehen.
Im perfekten Deutsch zeigt er uns stolz "seinen" Wohnort... mein persönliches Highlight ist ein Wohnhaus, welches meine Großeltern mit eigenen Händen erbaut haben.
Wir genießen die Zeit mit "Papa" und lassen uns am Abend in ein Restaurant in den Bergen entführen. Gut, dass wir einen Einheimischen als Fremdenführer haben, sonst hätten wir diesen urigen Ort wohl nie gefunden.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen